Landmetzgerei & Partyservice Senn

 

 

Neuigkeiten

Seit 25 Jahren eine feste Größe unter den Metzgern

Martin Senn und sein Team haben sich einen guten Ruf erarbeitet

                

EIMELDINGEN (BZ). Vor 25 Jahren hat sich Fleischermeister Martin Senn selbständig gemacht. Damals pachtete er in Hasel bei Schopfheim eine Metzgerei. Da sie nicht zum Verkauf stand, Senn aber den Wunsch nach einem eigenen Fleischerfachgeschäft hatte, sah er sich bald nach einem neuen Betrieb in der Region um. In Eimeldingen wurde er fündig. Metzgermeister Streich, dessen Sohn Christian heute den Fußballbundesligisten SC Freiburg trainiert, wollte aus Altersgründen verkaufen.

Vor allem die BSE-Krise schüttelte die Branche in den 90er Jahren kräftig durcheinander. Rückblickend hebt Martin Senn die daraus resultierenden positiven Anstöße hervor. Bot sich kleinen, regional orientierten Betrieben des Metzgerhandwerks doch die Chance, sich durch die regionale Herkunft ihrer Produkte und ihre handwerkliche Qualität gegenüber den großen Mitbewerbern zu profilieren. Senn schwört bis heute darauf.

Sein Fleisch bezieht er von Bauern, deren Tiere auf nahegelegenen Bauernhöfen, etwa im Kandertal, im kleinen und großen Wiesental sowie im Markgräflerland aufwachsen. Seine Lieferanten besucht Martin Senn regelmäßig, vorzugsweise mit seinem Rennrad, auf dem der leidenschaftliche Sportler ein Jahrespensum von 7000 bis 8000 Kilometern zurücklegt. Die im Stall und auf der Weide ausgewählten Tiere lässt er in einem Betrieb in Efringen-Kirchen schlachten.

Martin Senn hat als selbständiger Fleischermeister zusätzlich eine Ausbildung als Koch absolviert und sie mit der Prüfung zum Küchenmeister gekrönt. Zur gleichen Zeit baute der 51-Jährige den Partyservice seiner Metzgerei zu einem Geschäftssegment von beträchtlichem Umfang aus. "Wir schaffen kulinarische Höhepunkte," lautet Senns Philosophie. In der Palette der vielen Angebote, die sein Partyservice offeriert, spielt das Fleisch eine von mehreren Hauptrollen. Ebenso wichtig wie Güte und Qualität der verarbeiteten Lebensmittel und deren Zubereitung sind die Menüzusammenstellungen und die Präsentation der Speisen. "Kompromisslos und konsequent," so umschreibt Senn seine Einstellung zu diesem Thema. Dazu gehört, Aufwand und Kosten stets im Auge zu behalten.

Sein Partyservice läuft auf Hochtouren – und das in Deutschland und der benachbarten Schweiz. Um in einer Region, in der Genussfreude und erstklassiges Essen weit verbreitet sind, als Metzger und Caterer bestehen zu können, braucht man ein gutes Team. Viele seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit vielen Jahren dabei und wissen um die täglichen Herausforderungen. Im Verkauf arbeiten acht Fachkräfte, in der Produktion beschäftigt Senn zwei Fleischermeister. Steht für den Partyservice ein größerer Anlass an, kann er auf einen Stab von 40 Arbeitskräften zurückgreifen.

Aber der Landmetzger hat sich selbst Grenzen gesetzt. Das Kochen vor Ort kommt für seinen Partyservice nicht in Betracht, mit Ausnahme von Grillgerichten bei entsprechenden Events. Alles kommt frisch und verzehrbereit aus der Küche seines Betriebs in Eimeldingen. Bis zu 1000 Essen werden dort jede Woche produziert.

Der Partyservice erfordert viel Logistik und minutiöses Zeitmanagement. "Dieses Geschäft kann man nicht nebenbei führen, sondern muss es als eigenes Segment managen; gleichwertig zur Metzgerei." Über Filialgeschäfte hat er deshalb nie lange nachgedacht. "Wenn man ein Geschäft gut machen will, heißt das, sich darauf zu konzentrieren. Unsere Filiale ist der Partyservice", so seine Begründung.

 

 

Ein Prosit auf die Sportstiftung

Die Oberbadische, 30.09.2014 23:02 Uhr

 

Stoßen auf die Sportstiftung Südbaden an: Andreas Walter, Peter Vogl, Martin Senn, Armin Schuster und Heidi Trohn (von links). Foto: Uli Nodler Foto: Die Oberbadische

 

Von Michael Werndorff

Kreis Lörrach. Ein Prosit auf die „Sportstiftung Südbaden“: Zu ihren Gunsten spendeten die Unternehmen Sportmüller, Brauerei Lasser und Landmetzgerei Senn Partyservice am vergangenen Samstag ihre Erlöse aus dem Oktoberfest, das in der Grabenstraße für zünftige Unterhaltung sorgte.

„Mit solchen Anlässen möchten wir uns ins Gespräch bringen und auf die Stiftung aufmerksam machen, die wir vor gut eineinhalb ins Leben gerufen haben“, sagte Peter Vogl, Inhaber des Unternehmens Sportmüller.

Leitgedanke und Ziel der Stiftung ist die Unterstützung von Nachwuchssportlern aus der heimischen Region. „In Südbaden gibt es keine gute Infrastruktur für Leistungssportler und solche, die es werden wollen“, sagte der heimische Bundestagsabgeordnete Armin Schuster. „Um die Talente zu halten, müssen keine Riesensummen gespendet werden, das möchten wir den Menschen erklären.“ Vielfach würden schon rund 150 Euro monatlich ausreichen, um die sportliche Karriere zu ermöglichen, wissen die Stiftungs-Verantwortlichen.

„Zudem geht es uns um die Förderung von Sportarten, die nicht unbedingt im Licht der Öffentlichkeit stehen“, sagte Heidi Trohn, stellvertretende Vorsitzende. Ihr liegt auch ganz besonders die Zusammenarbeit mit hiesigen Schulen am Herzen. Ohne eine Kooperation sei Leistungssport kaum möglich, denn die Ganztagsschule erschwere das regelmäßige Training der Nachwuchstalente. Wer Förderungsfähig ist, prüft der Olympiastützpunkt in Freiburg, mit dem man eine reibungslose Zusammenarbeit pflege.